Popkongress 2021

Pop, Produktion und Pandemie –
Populärkultur und Kulturwirtschaft unter Corona-Bedingungen

13. Jahrestagung der AG Populärkultur und Medien

19. Februar 2021
–Aufgrund der Corona-Pandemie als Online-Veranstaltung –

Organisation: Dr. Mario Anastasiadis (Bonn), Dr. Charis Goer (Utrecht), Dr. Jörg-Uwe Nieland (Friedrichshafen)

Call for Papers (PDF)

Die Einreichfrist ist bis zum 6. Januar 2021 verlängert.

Wohl kaum ein Bereich ist durch die Covid-19-Pandemie so existentiell getroffen wie die Kulturwirtschaft und die Populärkultur. Die Lockdowns mit den vielen medizinisch gebotenen Einschränkungen des gesellschaftlichen Lebens seit dem Frühjahr 2020 wirken sich in allen Bereichen populärer Kultur (Musik, Event, Film, Literatur, Sport etc.) in besonders drastischer Weise aus. Dies gilt sowohl für Kulturschaffende, für zahlreiche Akteur*innen der Kulturproduktion und -vermittlung, für die gesamte Wertschöpfung als auch für die Rezeption, also das kon- krete Erleben von Kunst und (Pop-)Kultur im Alltag der Menschen. Zugleich wird die Kultur- und Kreativwirtschaft in der ,Kulturnation Deutschland‘ bislang nicht im gleichen Um- fang durch staatliche Unterstützungsprogramme abgesichert wie andere gesellschaftliche Kernbereiche (etwa Industrie, aber auch die Bildung). Wenn Kinosäle und Theater leer bleiben, Konzerte und Festivals ausfallen, Clubs und Spielstätten von Schließung bedroht sind, Sportveranstaltungen ohne Zuschauer abgehalten werden, sind nicht nur diejenigen auf der Bühne und vor der Kamera betroffen, sondern auch viele im Hintergrund. Für große Teile der Kultur- und Kreativwirtschaft sind die Lockdowns existenzbedrohend, insbesondere im Bereich der po-pulären Kultur, da diese besonders oft von freien Kulturschaffenden ohne feste institutionelle Anbindung und verlässliche öffentliche Förderung getragen wird.
Die Auswirkungen der Covid-19-Pandemie auf Populärkultur und Kulturwirtschaft sollen während der eintägigen Veranstaltung anhand dreier Themenfelder in den Blick genommen werden, nämlich

(1) Musik, Konzerte, Festi- vals und Clubkultur unter Coronabedingungen,
(2) neue Medienformate und Vermittlungsformen unter Corona- bedingungen sowie
(3) Sport unter Coronabedingungen.

Zu jedem Themenfeld wird ein 120-minütiges Zoom- Panel mit Impulsvorträgen, Kurzstatements und Diskussionen stattfinden. Jedes Panel wird aus einem einfüh- renden Impulsvortrag (20 min plus 10 min Diskussion) sowie einem ca. 90-minütigen Workshop mit jeweils vier bis sechs Kurzstatements (jeweils 5 bis 8 min) bestehen.

Deadline für alle Einreichungen:
06.01.2021 (verlängert!)

Rückmeldung über Zusage oder Absage:
bis zum 08.01.2021